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Bestimmt möchten Sie etwas über die häufigsten Fussdeformationen erfahren.

Der Spitzfuss
ist meistens eine Folge von hohen Absätzen. Die Folge sind dann, vermehrte Hornhaut (Schwielen) am Fussballenbereich, Hallux valgus und vielleicht auch Hühneraugen.

Ein Hallux valgus
kann sehr schmerzhaft sein. Meine Hilfe besteht dabei durch regelmässige Fusspflege, evtl. Druckpolsterung oder durch Beratung zu besserem Schuhwerk um Erleichterung zu verschaffen. Manchmal hilft aber nur ein operativer Eingriff.

Hühneraugen
entstehen durch punktuellen Druck. Es bilden sich Schwielen, welche sich keilförmig in die Tiefe bilden und so auf die Nerven drücken und schmerzen. Die oberste Hornschicht ist Schmerzunempfindlich, aber sobald die Papillenschicht erreicht ist, spüren wir das. Abhilfe kann ich durch das Abtragen dieser Hornhaut bis in die Tiefe und dann eine Druckentlastung schaffen. Dafür ist ein gewisser Zeitaufwand (je nach Tiefe) in Kauf zu nehmen.

Der Hohlfuss
ist in sich gekürzt und eine Folge von zu kurzen Schuhen (weil sie so schön war. Dadurch können zusätzlich Krallen- oder Hammerzehen hervorgerufen werden, welche dann an deren Druckstellen, Hühneraugen bilden können.

Der Senkfuss
Sehr viele Leute, die nicht mehr ganz zwanzig sind, haben einen Senkfuss. Das ist, weil uns unsere Füsse durchs Leben tragen. Je länger desto erschöpfter wird das Fussgewölbe, unser Gewicht oder gar Übergewicht zu tragen. Mit guten Schuhen und regelmässiger Fussgymnastik, kann man dem entgegenwirken und den Prozess verlangsamen.

Fuss- oder Nagelpilz
Ein weiteres, nicht seltenes Fussproblem ist der Fusspilz oder der Nagelpilz.
Ich bin nicht befugt, Krankheiten mit Sicherheit zu diagnostizieren. Aber wenn ich vermute, dass ein Kunde Fusspilz (juckende, gerötete Schuppung) oder Nagelpilz (gelber, verdickter Nagel) hat, kann ich nur empfehlen einen Abstrich beim Arzt machen zu lassen, damit man gezielt dagegen vorgehen kann. Selbstverständlich habe auch ich gute Tipps, was man zusätzlich noch dagegen machen kann. Ich berate Sie gerne!

Eingewachsene Nägel
Oder hatten Sie schon mal einen eingewachsenen Nagel? Das tut weh!
Meistens ist das die Folge von falscher Pedicure – weil man die Nagelecken zu tief schneidet. Dann kommt das Tragen von engen Schuhen hinzu und der Nagel hat gar keine Chance, gerade zu wachsen und wächst in den Nagelfalz. Fussnägel sollen gerade geschnitten werden und der Nagelrand soll mit der Zehenspitze eine Linie bilden.

Nagelspangen
Nagelspangen klebt man bei stärker eingerollten Nägeln. Meistens sind die Nägel der großen Zehen davon betroffen, meist wegen zuviel Druck von der Seite (zu enge Schuhe oder (Stütz-)Strümpfe) und natürlich auch wegen Veranlagung. Bei Rollnägeln wachsen die Nagelseiten nicht mehr in der vorgesehenen „Schiene“ - dem Nagelfalz - sondern richtig in die Tiefe (bodenwärts) der Zehen. Das ist für viele ziemlich schmerzhaft, oder fühlt sich an, als würde der Nagel den Zehen einklemmen.
Dieses Gefühl kann man mit der Spange beheben! Bitte fragen Sie mich, ob das was Sinnvolles für Ihre Situation wäre! Ich berate Sie gerne!


Zum Thema Diabetes hatten wir in unserer Ausbildung eine ganz besondere Intensität, weil vielen Leuten nicht klar ist, welche Risiken bei dieser Volkskrankheit Nummer eins, verborgen sind. Viele Diabetiker gehen oft nicht vierteljährlich zum Arzt zur Routineuntersuchung. Jedoch ist dies sehr wichtig! Weil gerade für die Fusspfleger ist es wichtig, dass sie wissen, ob die Sensibilität noch besteht. Die Haut ist transparenter, die Wundheilung schlechter, das periphere Nervensystem (die Schmerzwahrnehmung) ist gestört, Salizyl- und Urea-Produkte sind zu umgehen.